13.05.2022, 23:20
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Russland stellt Stromlieferungen nach Finnland ein +++ Erdogan sieht Nato-Beitritt von Finnland und Schweden kritisch +++ USA: Russen haben Zehntausende Ukrainer verschleppt +++ Die Meldungen zum Krieg in der Ukraine zum Nachlesen.

Lesen Sie alle wichtigen Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine vom Freitag, 13. Mai nach: 

22.25 Uhr: Verhandlungen um Asowstal-Verteidiger schwierig

Die Verhandlungen um einen möglichen freien Abzug oder Teilabzug der im Werk Asowstal in Mariupol eingekesselten ukrainischen Soldaten gestalten sich nach Darstellung Kiews „äußerst schwierig“. Das sagte die für die Gespräche zuständige ukrainische Vize-Regierungschefin Iryna Wereschtschuk. „Ich teile die Angst und Sorge der Menschen, die den Verteidigern der Festung nahestehen“, sagte sie. Doch es herrsche Krieg. „Und im Krieg geschehen keine Wunder, es gibt nur bittere Realitäten.“ Daher helfe in diesem Fall nur ein „nüchternes und pragmatisches Herangehen“. In die Verhandlungen um die Verteidiger hat sich inzwischen auch die Türkei eingeschaltet. Das russische Militär lehnt bisher jedes Zugeständnis ab, fordert die Kapitulation der in Azovstal verschanzten Ukrainer.

20.11 Uhr: Separatistenregion Südossetien beschließt Referendum über Beitritt zu Russland

Die georgische Separatistenregion Südossetien hat für den 17. Juli eine Volksbefragung über einen Beitritt zur russischen Föderation angekündigt. Der Präsident des Gebietes, Anatoli Bibilow hatte über sein Vorhaben bereits Ende März im russischen Fernsehen gesprochen. Die georgische Regierung hatte das Vorhaben als „inakzeptabel“ verurteilt. Russland hatte die Unabhängigkeit der pro-russischen Separatistenregion und des benachbarten Abchasiens nach einem kurzen militärischen Konflikt mit Georgien im August 2008 offiziell anerkannt. Seitdem sind russische Streitkräfte dort ständig…