Sitzung vorzeitig verlassen
Nach Eklat um Scholz-Befragung: FDP-Verteidigungspolitiker Faber verzichtet auf Sprecheramt

FDP-Mann Marcus Faber hatte sich kritisch zum Auftreten von Olaf Scholz vorm Verteidigungsausschuss geäußert

© Heiko Rebsch / DPA

13.05.2022, 16:34
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Seit dem Vormittag sorgt ein Eklat im Verteidigungsausschuss für Wirbel. Mitten drin: Marcus Faber, verteidigungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion. Nun stellt er seinen Posten zur Verfügung.

Der FDP-Politiker Marcus Faber verzichtet nach umstrittenen Aussagen über Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf das Amt des verteidigungspolitischen Sprechers seiner Fraktion. „Die Kommentierung des heutigen Verteidigungsausschusses war unangemessen und wurde dem Ernst der Lage nicht gerecht“, schrieb Faber am Freitagnachmittag auf Twitter. „Dafür entschuldige ich mich und werde meiner Fraktion am Dienstag, in ihrer nächsten Sitzung, anbieten von meinem Sprecherposten zurückzutreten.“

Faber hatte eine Sitzung des Verteidigungsausschusses am Freitag vor dem offiziellen Ende verlassen und kritisiert, Scholz habe eine Chance gehabt, sich zur Ukraine zu erklären. „Leider wurden viele Antworten nicht gegeben. Ich hoffe, dass wir dies nachholen können“, schrieb er ebenfalls auf Twitter und fing sich selbst scharfe Kritik aus den eigenen Reihen ein. Olaf Scholz war einer Einladung der Ausschussvorsitzenden Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) gefolgt.

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fin
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