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Was man über die Wahl in Nordrhein-Westfalen wissen muss

Wahlplakate von Grünen, CDU, SPD und FDP (l-r) stehen auf einer Düsseldorfer Wiese. Der Wahlkampf geht in die finale Runde. Foto: Oliver Berg/dpa

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Am Sonntag wird in NRW gewählt. Eine Neuauflage der schwarz-gelben Koalition gilt auch wegen der Schwäche der FDP als unwahrscheinlich. Die wichtigsten Eckdaten im Überblick.

Als «Stammland» der Sozialdemokratie gilt Nordrhein-Westfalen schon lange nicht mehr. SPD und CDU wechselten sich in den vergangenen Wahlperioden an der Regierung ab. Seit 2017 regiert eine CDU/FDP-Koalition das bevölkerungsreichste Bundesland.

Am Sonntag (15. Mai) wird ein neuer Landtag gewählt. Das Rennen ist völlig offen. CDU und SDP liegen in Umfragen Kopf an Kopf. Die Wahl in NRW wird auch als «kleine Bundestagswahl» bezeichnet und gilt als wichtiger Test für die Bundesparteien.

Die Fakten

Rund 13 Millionen sind im bevölkerungsreichsten Bundesland wahlberechtigt. Etwa 786.000 sind Erstwähler. 29 Parteien sind mit Landeslisten zur Abstimmung zugelassen. Der Landtag wird für fünf Jahre gewählt. Insgesamt bewerben sich 1375 Personen um ein Landtagsmandat.

Das Wahlrecht

Jeder Wähler kann zwei Kreuze auf dem Stimmzettel machen. Mit der Erststimme wird über das Direktmandat im Wahlkreis entschieden. Mit der Zweitstimme wird die Landesliste einer Partei gewählt. Es gilt eine Fünf-Prozent-Hürde. Mindestens 181 Abgeordnete werden für fünf Jahre gewählt – davon 128 als Direktkandidatinnen und -kandidaten und 53 über die Landeslisten. Wahlberechtigt sind alle Deutschen, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben und mindestens seit dem 29. April 2022 in NRW wohnen.

Die Ausgangslage

Derzeit sind fünf Fraktionen im Landtag vertreten….