Landtagswahlen
NRW-Parteispitzen werben mit Bundesprominenz

Hendrik Wüst (l), Spitzenkandidaten der CDU Nordrhein-Westfalen und Daniel Günther, Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein (CDU) bei einem gemeinsamen Wahlkampftermin bei der Firma Schmitz Cargobull im Münsterland. Foto: Bernd Thissen/dpa

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Im Schlussspurt zur Landtagswahl in NRW geben die Parteien noch mal Gas. Ministerpräsident Wüst setzt auf «Rückenwind aus dem Norden». Auch SPD-Herausforderer Kutschaty will die Wahl gewinnen.

Zwei Tage vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen haben die Parteien am Freitag mit viel Politprominenz noch einmal um Stimmen geworben.

Bei seiner offiziellen Abschlussveranstaltung im münsterländischen Altenberge unterstrich Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) die Bedeutung stabiler politischer Verhältnisse, um «machen zu können, worauf es ankommt». Das ist der Wahlkampf-Slogan der NRW-CDU, die sich seit Wochen mit der SPD ein enges Rennen in den Umfragen liefert – mit leichtem Vorsprung für die Christdemokraten.

Die Wahl im bevölkerungsreichsten Bundesland mit rund 13 Millionen Wahlberechtigten gilt auch bundespolitisch als wichtiger Stimmungstest.

Unterstützung erhielt der NRW-Regierungschef am Freitag von Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU), der dort am vergangenen Sonntag mit großem Abstand die Landtagswahl gewonnen hatte. «Wir haben in Schleswig-Holstein am Ende noch fünf Prozentpunkte gegenüber den Umfragen zugelegt. Und ich sehe keinen Grund, warum das in NRW nicht auch gelingen sollte», sagte Günther, der mehr als 43 Prozent der Stimmen geholt hatte. «Ich hoffe, dass ihr die letzten Stunden noch nutzt, um ordentlich Wahlkampf zu machen.» Wüst spürte seinen eigenen Worten zufolge «Rückenwind aus dem Norden».

«Unter Wert…