Internationale Zusammenarbeit
Asean-Gipfel: US-Regierung will Millionen für Projekte geben

US-Präsident Joe Biden (M) und die Staats- und Regierungschefs des Verbands Südostasiatischer Nationen (ASEAN) beim Fototermin vor dem Weißen Haus in Washington. Foto: Susan Walsh/AP/dpa

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Die USA sehen in China einen zunehmend mächtigen Konkurrenten. Washington will deshalb die Zusammenarbeit mit Staaten in Südostasien ausbauen. US-Präsident Biden empfängt dafür nun zum Gipfeltreffen.

Die US-Regierung hat neue Initiativen und Projekte der USA mit dem Verband südostasiatischer Staaten Asean in Höhe von rund 150 Millionen US-Dollar (rund 144 Millionen Euro) angekündigt.

«Darauf sind wir sehr stolz. Wir sind der Meinung, dass dies die Stärkung der Beziehungen widerspiegelt», sagte ein Vertreter der US-Regierung. «Wir müssen unser Engagement in Südostasien verstärken und in diesem Zusammenhang enger mit der Asean zusammenarbeiten.» US-Präsident Joe Biden empfing die Staats- und Regierungschefs des Verbands am Donnerstagabend im Weißen Haus. Der eigentliche Gipfel findet heute statt.

Regionalen Energiehandel ausbauen

Die USA kündigten unter anderem 40 Millionen US-Dollar (rund 36 Mio Euro) für saubere Energieinfrastruktur in Südostasien an. «Wir werden den regionalen Energiehandel ausbauen und die Einführung sauberer Energietechnologien beschleunigen, die wir nicht nur für die Bekämpfung des Klimawandels in dieser schnell wachsenden Region, sondern auch für die Unterstützung eines breiten Wirtschaftswachstums in den südostasiatischen Ländern als entscheidend ansehen», hieß es.

Etwa 60 Millionen US-Dollar (rund 58 Mio Euro) sollen in neue regionale maritime Initiativen gesteckt werden. Ein Schiff der US-Küstenwache soll nach Südostasien entsendet werden, um die Sicherheitszusammenarbeit zu fördern und als…