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Gerüchte um Lewandowski-Abgang sorgen für Unruhe beim FC Bayern — Salihamidzic muss nun liefern

Bayern Münchens Sportvorstand Hasan Salihamidzic

© Friso Gentsch / DPA

13.05.2022, 12:41
3 Min. Lesezeit

Geht er oder bleibt er? Die Aussichten auf eine Vertragsverlängerung von Robert Lewandowski sind offenbar gesunken. Viel spricht dafür, dass der Angreifer im Sommer den FC Bayern verlässt. Für Sportvorstand Hasan Salihamidzic wäre das eine Katastrophe. 

Noch steht nicht fest, ob der beste Torjäger der Welt den FC Bayern nach acht Jahren am Ende der Saison verlässt. Fest steht lediglich, dass die Königspersonalie für Sportvorstand Hasan Salihamidzic zu einer echten Herausforderung wird. Sollte der Weltfußballer des Jahres den Rekordmeister tatsächlich verlassen, käme das einer Zäsur gleich. Es würde endgültig das Ende der mutmaßlich erfolgreichsten Ära der Bayern markieren. Und Salihamidzic müsste adäquaten Ersatz liefern, was schwer werden könnte.

Im Verein halten sie sich bedeckt. „Er hat sehr engagiert trainiert, auch ein paar gute Tore gemacht“, sagte Trainer Julian Nagelsmann auf der Pressekonferenz vor dem letzten Spiel gegen den VfL Wolfsburg. Mehr wollte er nicht preisgeben, außer dass er erneut sein „Credo“ erklärte: „Ich werde mich niemals öffentlich für oder gegen was aussprechen, dass es dann Gesetz sein soll. Dafür bin ich nicht wichtig genug, und das soll auch in Zukunft so bleiben.“ Dass er sich mit Lewandowski natürlich austausche und er seine „Gedanken“ kenne, sagte Nagelsmann ebenfalls.

Gerüchte um Lewandowski sorgen für Unruhe

Salihamidzic und zuletzt Präsident Herbert Hainer schlossen zwar einen Wechsel in diesem Sommer aus, doch das muss nichts heißen. Seit durchgesickert ist, dass Lewandowski seinen 2023 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wolle,…