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Starke Agrarnachfrage gibt Bayer Rückenwind

Die weltweit starke Agrarnachfrage nach Saatgut und Pflanzenschutzmitteln gibt dem Bayer-Konzern Rückenwind. Foto: Jörg Carstensen/dpa

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Steigende Lebensmittelpreise wirken sich indirekt positiv auf die Umsätze des Chemiekonzerns Bayer aus. Auch aufgehobene Corona-Beschränkungen spielen ihm in die Karten.

Die weltweit starke Agrarnachfrage nach Saatgut und Pflanzenschutzmitteln gibt dem Bayer-Konzern Rückenwind. Landwirte griffen zuletzt insbesondere bei Mitteln gegen Unkraut und Pilze kräftig zu, denn hohe Preise für Feldfrüchte liefern reichlich Anreiz, Geld zum Schutz der Ernte auszugeben.

Im Pharmageschäft lief es jedoch zum Jahresauftakt nicht ganz so schwungvoll, wie der Konzern am Dienstag bei der Vorlage seiner Quartalszahlen mitteilte. Der Blick in die nahe Zukunft fällt bei dem Agrar- und Pharmakonzern recht optimistisch aus.

Konzernumsatz kräftig gestiegen

«Für den weiteren Jahresverlauf sind wir trotz der hohen Unsicherheit, unter anderem in Bezug auf die Stabilität der Lieferketten und der Energieversorgung, zuversichtlich», sagte Unternehmenschef Werner Baumann.

Der Konzernumsatz stieg den Angaben zufolge im ersten Quartal um fast ein Fünftel im Vergleich zum Vorjahr auf 14,6 Milliarden Euro. Währungseffekte und Zu- sowie Verkäufe von Unternehmensteilen herausgerechnet, ergab sich ein Plus von gut 14 Prozent. Das operative Ergebnis (Ebitda) vor Sondereffekten legte von Januar bis März im Jahresvergleich um mehr als ein Viertel auf 5,25 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich blieben zum Jahresstart 3,3 Milliarden Euro hängen, nach 2,1 Milliarden vor einem Jahr.

Besonders gut schlug sich die Agrarsparte des Konzerns. Sie steigerte ihren Umsatz im ersten Quartal aus eigener Kraft um mehr als ein…