Internet-Studie
Deutschlands Gigabit-Netzausbau kommt voran

Laute einer Studie kommt Deutschland beim Ausbau seines schnellen und stabilen Glasfaser-Netzes jetzt voran. Foto: Matthias Rietschel/dpa-Zentralbild/dpa

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Glasfaser-Anschlüsse sind laut einer Expertise in Deutschland noch in der Minderheit. Doch ihr Anteil wird weiter wachsen.

Deutschland kommt beim Ausbau seines schnellen und stabilen Glasfaser-Netzes voran. Wie aus einer am Dienstag publizierten Studie des Internet-Branchenverbandes VATM hervorgeht, werden Ende Juni 10,1 Millionen Haushalte Zugang zum reinen Glasfaser-Netz haben und damit 1,7 Millionen mehr als Anfang 2022.

Es geht um Glasfaser, verlegt bis in die Wohnung («Fiber to the Home», FTTH) oder bis in den Keller («Fiber to the Buidling», FTTB).

Nur knapp ein Drittel der Haushalte nutzt die Glasfaser-Anschlüsse. Der Nutzungsteil stieg der Studie zufolge zwar leicht, es gibt aber noch viel Luft nach oben. Der Telekommunikationsprofessor Torsten Gerpott zeigte sich bei der Vorstellung der Studie überzeugt davon, dass bald mehr Verträge abgeschlossen werden. «Die Nachfrage nach hochbitratigen Anschlüssen wird weiter zunehmen, da immer mehr Anwendungen diese hohen Bandbreiten benötigen.», sagte der Experte von der Universität Duisburg-Essen.

Er wies darauf hin, dass bereits knapp 18 Prozent der Haushalte mit gigabitfähigen Anschlüssen einen Tarif mit einer Bandbreite von 1000 Megabit (1 Gigabit) pro Sekunde oder mehr nutzten. Der Rest der Kunden, die ihren gigabitfähigen Anschluss aktiviert haben, haben billigere Verträge mit einer weniger schnellen Übertragungsrate.

Hohe Dynamik beim Netzausbau

Für die Untersuchung wertete das Beratungsunternehmen Dialog Consult Daten der unterschiedlichen Marktteilnehmer aus. Neben der Deutschen Telekom…