Das Wichtigste in Kürze:

Scholz empfängt den im Amt bestätigten französischen Präsidenten Macron Raketenangriff auf Odessa während des Besuchs von Charles Michel Moskau meldet nach Putin-Rede zahlreiche neue Attacken UN-Generalsekretär Guterres besucht Republik Moldau  SPD-Chef gesteht Fehler im Umgang mit Moskau ein Roskosmos-Chef empört sich über Elon Musk

Bundekanzler Olaf Scholz hat den frisch wiedergewählten Präsidenten Frankreichs, Emmanuel Macron, mit militärischen Ehren im Kanzleramt in Berlin empfangen. Im Mittelpunkt ihres Gesprächs standen der Ukraine-Krieg und die deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa.

Macron betonte anschließend vor Journalisten, es gelte unbedingt zu verhindern, dass der russische Angriffskrieg sich in Europa ausweite. Es gelte, die Demokratie zu schützen.

Scholz sagte, man müsse schnell vorankommen, den Krieg zu beenden. Russland müsse seine Truppen aus der Ukraine wieder zurückziehen. Die Ukraine werde keinen Diktatfrieden akzeptieren. Beide Politiker unterstrichen die Souveränität des angegriffenen Landes.

Raketenangriffe bei dem Besuch des EU-Ratspräsidenten in Odessa

EU-Ratspräsident Charles Michel hat sich während seines Besuchs in der ukrainischen Hafenstadt Odessa vor Raketenangriffen in Sicherheit bringen müssen. Michel habe ein Gespräch mit dem ukrainischen Regierungschef Denys Schmyhal unterbrochen, „um Schutz zu suchen, als erneut Raketen in der Region Odessa einschlugen“, sagte ein EU-Vertreter. 

EU-Ratspräsident Charles Michel (l.) und der ukrainische Regierungschef Denys Schmyhal (M.) in Odessa

Michel erklärte im Onlinedienst Twitter, Anlass seines Besuchs in der südukrainischen Stadt sei der Europatag, den die EU alljährlich am 9. Mai begeht. „Ihr seid nicht allein. Die EU steht an eurer Seite“, versicherte der Ratspräsident und verurteilte die „russische Aggression“ gegen die Ukraine. 

Michel beklagte in Odessa auch die Auswirkungen des russischen Krieges auf die globalen …