Nach Schleswig-Holstein-Wahl
CDU hofft nach Sieg im Norden auf Wahlerfolg in NRW

«Verbindende Art»: Nach dem Wahlsieg von CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther in Schleswig-Holstein spart seine Partei nicht mit Lob. Foto: Christian Charisius/dpa

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Die CDU feiert sich für ein «fantastisches Ergebnis» in Schleswig-Holstein. Und muss die Frage nach einem Kanzlerkandidaten Günther abwehren.

Nach dem klaren Wahlsieg der CDU bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein hoffen die Christdemokraten auch auf einen Wahlerfolg am kommenden Sonntag in Nordrhein-Westfalen.

Die CDU im Norden habe ein «fantastisches Ergebnis» erzielt, sagte Generalsekretär Mario Czaja im Deutschlandfunk. Das wolle man auch in Nordrhein-Westfalen erreichen. Im bevölkerungsreichsten Bundesland finden am 16. Mai Landtagswahlen statt. In Umfragen liefern sich hier CDU und SPD ein enges Rennen.

Czaja hob im Deutschlandfunk und im ARD-«Morgenmagazin» die «verbindende Art» von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hervor. Hier habe er viel gemeinsam mit dem CDU-Bundesvorsitzenden Friedrich Merz, sagte Czaja mit Verweis auf die Ukraine-Politik.

Kann Günther Kanzlerkandidat?

Mit wem die CDU künftig im Norden regieren wird, werde Günther an den Gegebenheiten in Schleswig-Holstein festmachen. Gespräche mit Grünen und FDP hätten das Prä, es gebe aber auch andere Optionen. Bisher führt die CDU mit Grünen und FDP ein Jamaika-Bündnis, nach der Wahl vom Sonntag würde es aber auch für ein Zweierbündnis reichen.

Angesprochen auf die Frage, ob Günther auch Kanzlerkandidat werden könnte, sagte Czaja, die Frage stelle sich momentan nicht. Die CDU habe gute Frauen und Männer. Günther habe um Vertrauen in Schleswig-Holstein geworben.

So hat Schleswig-Holstein gewählt