Ministerium weist Vorwürfe zurück
„Extra in den Urlaub eingeflogen“: Wirbel um Flug von Christine Lambrechts Sohn mit Bundeswehr-Heli

Bundeswehrhubschrauber von Typ Eurocopter Cougar AS 532 U2 (Archivbild) – war der Flug von Christine Lambrechts Sohn rechtens?

© Stefan Sauer / DPA / Picture Alliance

09.05.2022, 17:20
2 Min. Lesezeit

Ließ Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht ihren Sohn mit einem Bundeswehrhubschrauber in den Urlaub fliegen? Ein Medienbericht legt dies nahe, das Ministerium widerspricht vehement.

Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht sieht sich nach einem Medienbericht über einen Hubschrauberflug ihres Sohnes mit einem brisanten Vorwurf konfrontiert – weist diesen jedoch strikt von sich.

Das Magazin „Business Insider“ schrieb am Montag, dass der Sohn der SPD-Politikerin mit einem Helikopter der Flugbereitschaft der Bundeswehr in den Urlaub geflogen sei.

Christine Lambrechts Sohn nutzte Bundeswehrhubschrauber

Dem Bericht zufolge postete der 21-Jährige am Ostersonntag (15. April) bei Instagram ein Foto von sich in dem Regierungshubschrauber. Seine Mutter sei schon vorher nach Schleswig-Holstein aufgebrochen, um dort einen Truppenbesuch zu absolvieren und anschließend einen Kurzurlaub auf Sylt zu machen.

Der Verdacht von „Business Insider“: „Wurde ihr Sohn von der Flugbereitschaft am 15. April also extra in den Urlaub eingeflogen, wie das Foto auf den ersten Blick suggeriert?“ Dies wäre in der Tat ein Missbrauch der Privilegien von Angehörigen der Bundesregierung – und hätte das Zeug zu einem Skandal.

Einblick ins Private
Albig, Scharping, zu Guttenberg – von Politikern, die über Home-Storys stolperten

Zurück
Weiter

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig mit seiner neuen…