08.05.2022, 13:20
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Im Gebiet Luhansk werden 60 Tote nach russischem Luftangriff befürchtet +++ Gysi gegen Waffenlieferungen +++  Die wichtigsten Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine im stern-Ticker.

Am 9. Mai feiert Russland die Befreiung von den Nazis und es wird eine Rede von Wladimir Putin erwartet. Man rechnet damit, dass der Präsident das weitere Vorgehen in der Ukraine erklärt. Für denselben Tag hat Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Kiew eingeladen.

Die Meldungen zum Krieg in der Ukraine am Wochenende 7./8. Mai: 

12.58 Uhr: Ukrainer melden Rückzug aus umkämpfter Stadt Popasna

Russische Truppen haben nach wochenlangen Kämpfen laut ukrainischen Angaben die in Ruinen liegende Kleinstadt Popasna eingenommen. „Leider haben sich unsere Truppen tatsächlich etwas aus Popasna zurückgezogen, weil die Stadt mehr als zwei Monate lange beschossen wurde“, sagte der Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Hajdaj, laut der Nachrichtenagentur Unian in einem Fernsehinterview. Die Ukrainer seien auf zuvor vorbereitete Stellungen etwas außerhalb der Stadt ausgewichen, fügte er hinzu.

In Popasna ist Hajdajs Angaben nach „alles bis auf die Grundmauern zerstört“. Alle Ortschaften im Gebiet Luhansk seien derzeit schwer umkämpft, doch die russischen Pläne, „das Luhansker Gebiet bis zum 9. Mai vollständig einzunehmen“ seien unerreichbar, sagt er. Derzeit kontrollieren prorussische Truppen rund 90 Prozent des Gebiets.

Popasna wird seit Wochen von prorussischen Separatisten und moskautreuen Truppen gestürmt, die dabei Luftwaffen- und Artillerieunterstützung bekommen. Erstmals marschierten die russischen Einheiten vor genau zwei Momaten am 8. März in die Stadt ein, die die Ukrainer zuvor zur Festung ausgebaut hatten. Vor…