„Wir haben schlecht verteidigt. Wie du die Tore kriegst, die Flanken zulässt – das geht nicht auf dem Niveau, das ist inakzeptabel.“ Freiburgs Trainer Christian Streich war wütend nach der herben 1:4-Heimniederlage seines Sportclubs gegen den 1. FC Union Berlin – wegen der schwachen Defensivleistung seiner Mannschaft, aber auch weil der Schiedsrichter das vermeintliche 1:1 der Freiburger wegen eines Handspiels nicht anerkannte. „Ich verstehe es nicht“, klagte Streich. Nun fehlen den Freiburgern wichtige Punkte, die man gebraucht hätte, um sich den Traum von der Champions-League-Teilnahme zu erfüllen. Punkte, mit denen man Verfolger RB Leipzig weiter hätte in Schach halten können. Stattdessen rutschte man von Rang vier runter auf Platz fünf der Tabelle, weil Leipzig sich gegen den FC Augsburg keine Blöße gab und mit 4:0 gewann.

Der Sportclub (55 Punkte) tritt am letzten Spieltag in Leverkusen an und braucht einen Sieg, um Leipzig (57) noch abzufangen. Allerdings würde RB wegen des viel besseren Torverhältnisses im Vergleich zu Freiburg bei Arminia Bielefeld bereits ein Unentschieden reichen würde, um die Königsklasse zu erreichen.

Bayer Leverkusen in der Champions League   

Freude gab es bei Bayer 04 Leverkusen, die von der Niederlage der Freiburger profitierten. Die Werkself hatte beim Auswärtsspiel in Hoffenheim zwar einige Mühe, setzte sich letztlich aber mit 4:2 gegen die TSG durch. Damit kann Bayer für die Champions League planen. Vor dem direkten Duell mit Freiburg am nächsten Samstag hat Bayer sechs Punkte Vorsprung und wird die Saison als Dritter beenden. 

Patrik Schick: hauptverantwortlich dafür, dass Leverkusen mit 78 Treffern einen neuen Saison-Torrekord aufstellte

Torjäger Patrik Schick steuerte neben einer Vorlage seine Saisontreffer 23 und 24 zum Erfolg bei und bat für den wackeligen Beginn des Spiels fast schon um Entschuldigung: „Wir sind am Ende einer Saison, hatten nicht mehr soviel Kraft“, sagte der Tscheche. „Es gibt keinen Grund,…