Immobilienkauf
Die Eigentümergemeinschaft – wenn Immobilienbesitzer nicht alleine entscheiden

Wer eine Wohnung kauft, wird meist Teil einer Eigentümergemeinschaft (Symbolbild).

© RomanBabakin / Getty Images

Wer eine Wohnung kauft, wird Teil der Eigentümergemeinschaft – und damit fängt der Ärger oftmals an. Denn auch als Besitzer dürfen Wohnungsbesitzer viele Entscheidungen nicht allein treffen. Gerade bei Baumaßnahmen ist Streit vorprogrammiert.

Wer nicht gerade ein frei stehendes Haus kauft, sondern eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, wird meist auch Mitglied in einer Eigentümergemeinschaft. Das ist für viele Neu-Immobilienbesitzer befremdlich, denn der Kauf der Immobilie bringt damit Abstimmungen, Entscheidungsprobleme und unterschiedliche Zuständigkeiten. Das Eigentumsrecht macht es den Käufern dabei nicht leichter, es ist hoch komplex. 

Wie „Finanztest“ erklärt, ist die Teilungserklärung für Immobilienkäufer wichtig – denn dort wird aufgeführt, was alleiniges Eigentum ist und was der Gemeinschaft gehört. Dabei geht es nicht nur um die individuelle Gestaltung, sondern auch um Kostenfragen. Denn wenn die Fenster nicht mehr richtig schließen, kommt schnell die Frage auf: Muss ich das jetzt bezahlen? Oder die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG)? Außerdem steht in der Teilungserklärung, wie viele Miteigentümer es gibt. Das ist wichtig, wenn Kosten auf die Gemeinschaft umgelegt werden. 

Sondereigentum vs. Gemeinschaftseigentum

Als alleiniges Eigentum (Sondereigentum) gehört nur das Innere der Wohnung, also Decken und Wände, Fußböden, Innentüren und sanitäre Anlagen. Doch schon die Haustür zählt zum gemeinsamen Eigentum – hier dürfen Eigentümer nicht schalten und walten, wie es ihnen gefällt.

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