06.05.2022, 06:55
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Selenskyj bekräftigt Forderung nach Marshall-Plan für die Ukraine +++ Ukraine hat „Moskwa“ offenbar mit Hilfe von US-Informationen versenkt +++ Die wichtigsten Meldungen zum Krieg in der Ukraine im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

1.39 Uhr: Medien: Ukraine hat „Moskwa“ mit Hilfe von US-Informationenversenkt

0.41 Uhr: Selenskyj bekräftigt Forderung nach Marshall-Plan für die Ukraine

In der schwer zerstörten ukrainischen Hafenstadt Mariupol könnten heute weitere Zivilisten aus dem umkämpften Werk Azovstal evakuiert werden. Das teilten sowohl UN-Generalsekretär António Guterres als auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Einzelheiten wurden nicht genannt. Nach ukrainischer Darstellung wurden bereits Busse in Richtung Mariupol in Marsch gesetzt.

In dem Stahlwerk, der letzten Bastion der Verteidiger von Mariupol, warten nach ukrainischen Angaben noch rund 200 Zivilisten auf eine Möglichkeit, sich in Sicherheit zu bringen. Bei zwei vorherigen Evakuierungen unter Vermittlung der Vereinten Nationen und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz wurden etwa 500 Menschen aus Mariupol und Umgebung auf ukrainisch kontrolliertes Gebiet nach Saporischschja geholt.

Die wichtigsten Meldungen zum Krieg in der Ukraine am Freitag, den 6. Mai:

5.54 Uhr: Britische Regierung friert Vermögenswerte von Stahlfirma Evraz ein

Die britische Regierung hat die Vermögenswerte des in Großbritannien ansässigen Stahl- und Bergbauunternehmens Evraz eingefroren, an dem der russische Oligarch Roman Abramowitsch Hauptanteilseigner ist. Die Regierung erklärt, dass Evraz ein wichtiger Zulieferer der Eisenbahn in Russland sei, und die Eisenbahn für den russischen Angriffskrieg in der Ukraine von „entscheidender Bedeutung“ sei, da sie „wichtige militärische Güter und Truppen an die Frontlinie“…