06.05.2022, 07:59
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Selenskyj bekräftigt Forderung nach Marshall-Plan für die Ukraine +++ Ukraine hat „Moskwa“ offenbar mit Hilfe von US-Informationen versenkt +++ Die wichtigsten Meldungen zum Krieg in der Ukraine im stern-Ticker.

In der schwer zerstörten ukrainischen Hafenstadt Mariupol könnten heute weitere Zivilisten aus dem umkämpften Werk Azovstal evakuiert werden. Das teilten sowohl UN-Generalsekretär António Guterres als auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Einzelheiten wurden nicht genannt. Nach ukrainischer Darstellung wurden bereits Busse in Richtung Mariupol in Marsch gesetzt.

In dem Stahlwerk, der letzten Bastion der Verteidiger von Mariupol, warten nach ukrainischen Angaben noch rund 200 Zivilisten auf eine Möglichkeit, sich in Sicherheit zu bringen. Bei zwei vorherigen Evakuierungen unter Vermittlung der Vereinten Nationen und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz wurden etwa 500 Menschen aus Mariupol und Umgebung auf ukrainisch kontrolliertes Gebiet nach Saporischschja geholt.

Die wichtigsten Meldungen zum Krieg in der Ukraine am Freitag, den 6. Mai:

7.52 Uhr: Lambrecht: Deutschland liefert Ukraine sieben Panzerhaubitzen

Deutschland wird der Ukraine sieben Panzerhaubitzen 2000 liefern. Dazu sei eine Übereinkunft erzielt worden, sagt Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) in Sliac in der Slowakei. Die Waffensysteme sollen aus einer laufenden Instandsetzung kommen und damit der Bundeswehr nicht unmittelbar fehlen. Zu den Haubitzen solle eine Ausbildung angeboten werden.

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