Verkauf des FC Chelsea: Fordert Roman Abramovich nun doch sein Darlehen zurück?

Roman Abramovich Chelsea

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Der Chelsea-Verkauf macht weitere Probleme. Sollte es zu keiner Einigung kommen, könnten die Blues offenbar sogar ihre Lizenz verlieren.

Der Verkauf des FC Chelsea gerät immer mehr zum Wettlauf gegen die Zeit. Ein Last-Minute-Angebot verkompliziert die aktuellen Abläufe, zudem will Besitzer Roman Abramovich nun offenbar doch für seine Darlehen an den Klub entschädigt werden. Sollte es zu keiner Einigung kommen, könnten die Blues sogar ihre Lizenz verlieren.

Wie ESPN berichtet, soll die britische Regierung darauf bestehen, dass der Verkauf des noch amtierenden Champions-League-Siegers bis zum 31. Mai über die Bühne gehen muss.

Die Gebote für den Klub von mehreren Interessenten waren dabei eigentlich schon vor Wochen eingegangen, der US-Amerikaner Todd Boehly hatte laut englischen Medienberichten den Zuschlag für den Deal bekommen. Dabei wurde ein Angebot über 4,25 Milliarden Euro – höher als das von Boehly – des britischen Geschäftsmannes Sir Jim Ratcliffe angeblich außer Acht gelassen, weil es zu spät eingegangen war.

Ratcliffe will allerdings nicht aufgeben, wie er gegenüber BBC am Mittwoch betonte: „Ein britisches Angebot sollte berücksichtigt werden.“ Ratcliffe berichtete von „positiven Gesprächen“ mit der Regierung, gab allerdings zu, dass die amerikanische Bank Raine, die den Verkauf abwickeln soll, nur spärlich auf sein Angebot reagiert habe.

Abramovich will wohl Rückzahlung von Darlehen

Laut ESPN soll Boehly ein exklusives Zeitfenster zugestanden worden sein, um den Kauf des Klubs abzuwickeln. Dabei habe Abramovich, der aufgrund seiner Verbindungen nach Russland und zu Wladimir Putin mit harten Sanktionen belegt worden war, nun aber doch die…