05.05.2022, 14:15
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Bärbel Bas reist nach Kiew +++ Selenskyj hofft auf weitere Evakuierung aus Mariupol +++ Bundesregierung will Ukraine bis Ende Juni Panzerhaubitzen liefern +++ Alle Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine im stern-Ticker. 

Die Ukraine hofft auf weitere Rettungsaktionen für bedrohte Zivilisten aus der von Russland fast vollständig eroberten Hafenstadt Mariupol. Das russische Militär kündigte für heute, Freitag und Samstag jeweils Feuerpausen an, damit die Menschen das dort belagerte Stahlwerk Azovstal verlassen können. In Kiew sicherte Präsident Wolodymyr Selenskyj dasselbe für die ukrainische Seite zu. „Wir hoffen, weiterhin Menschen aus Azovstal, aus Mariupol retten zu können“, sagte er in seiner abendlichen Videoansprache am Mittwoch.

Mit schweren Raketenangriffen auf Bahnanlagen in der Ukraine versuchten russische Truppen am Mittwoch weiter, die Nachschubwege für westliche Waffen zu zerstören. In der polnischen Hauptstadt Warschau soll heute eine internationale Geberkonferenz Geld für humanitäre Hilfe in der kriegsgeplagten Ukraine sammeln.

Die Meldungen zum Krieg in der Ukraine am Donnerstag, 5. Mai:

14.13 Uhr: Steinmeier telefoniert mit Selenskyj

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Donnerstag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert. Dabei seien die Irritationen aus der Vergangenheit ausgeräumt worden, teilte das Bundespräsidialamt mit.

14.02 Uhr: EU-Parlament verurteilt sexuelle Gewalt gegen ukrainische Frauen

Das Europäische Parlament hat sexuelle Gewalt gegen ukrainische Frauen in dem Kriegsland und in der EU scharf verurteilt. Die Abgeordneten verurteilten am Donnerstag in Straßburg „aufs Schärfste den Einsatz sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt als Kriegswaffe“. In der nicht bindenden Entschließung,…