05.05.2022, 15:41
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Selenskyj lädt Steinmeier und Scholz ein +++ Bärbel Bas reist nach Kiew +++ Bundesregierung will Ukraine bis Ende Juni Panzerhaubitzen liefern +++ Alle Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine im stern-Ticker. 

Die Ukraine hofft auf weitere Rettungsaktionen für bedrohte Zivilisten aus der von Russland fast vollständig eroberten Hafenstadt Mariupol. Das russische Militär kündigte für heute, Freitag und Samstag jeweils Feuerpausen an, damit die Menschen das dort belagerte Stahlwerk Azovstal verlassen können. In Kiew sicherte Präsident Wolodymyr Selenskyj dasselbe für die ukrainische Seite zu. „Wir hoffen, weiterhin Menschen aus Azovstal, aus Mariupol retten zu können“, sagte er in seiner abendlichen Videoansprache am Mittwoch.

Mit schweren Raketenangriffen auf Bahnanlagen in der Ukraine versuchten russische Truppen am Mittwoch weiter, die Nachschubwege für westliche Waffen zu zerstören. In der polnischen Hauptstadt Warschau soll heute eine internationale Geberkonferenz Geld für humanitäre Hilfe in der kriegsgeplagten Ukraine sammeln.

Die Meldungen zum Krieg in der Ukraine am Donnerstag, 5. Mai: 

15.01 Uhr: Selenskyj lädt Steinmeier und Scholz ein

Drei Wochen nach dem Eklat um die Ausladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Ukraine die Spitzen von Staat und Regierung Deutschlands zu einem Besuch eingeladen: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj habe Einladungen an Steinmeier und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ausgesprochen, hieß es aus dem Präsidialamt in Berlin. Steinmeier und Selenskyj hatten zuvor ein Telefonat geführt.

15 Uhr: Geberkonferenz für Ukraine erbringt mehr als sechs Milliarden Euro

Eine internationale Geberkonferenz für die Ukraine hat in Warschau Zusagen von mehr als sechs Milliarden Euro erbracht. Das…