Hohe Energiepreise
Heizkosten-Schock: Mit welcher Nachzahlung Sie jetzt rechnen müssen

Bei den Heizkosten können auf Mieter Hunderte Euro Nachzahlung zukommen

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05.05.2022, 15:44
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Die Preise für Gas und Öl sind explodiert. Was das genau für die Heizrechnung bedeutet, werden viele Haushalte aber erst mit der nächsten Nebenkostenabrechnung sehen. Auf was sie sich einstellen müssen.

Dass die Preise für Heizöl und Gas derzeit wie irre steigen, hat wohl jeder mitbekommen. Wer von seinem Versorger eine Preiserhöhung bekommen hat oder gar einen teuren Neukundenvertrag abschließen musste, der kann ein Lied davon singen. Doch viele Verbraucher werden erst in den kommenden Wochen und Monaten erfahren, was die Heizkostenexplosion für den eigenen Geldbeutel bedeutet. Dann nämlich, wenn die nächste Nebenkostenabrechnung ihres Vermieters oder Verwalters ins Haus flattert – und eine saftige Nachzahlung fällig wird.

Diesen Haushalten droht ein Preisschock mit Verspätung. Denn für die Betriebskostenabrechnung, in der Heizen den größten Block ausmacht, lassen sich Vermieter und Verwalter oft viel Zeit. Die Abrechnung fürs Kalenderjahr 2021 muss theoretisch erst bis Ende 2022 erstellt werden. Die nochmal gestiegenen Preise aus diesem Jahr stehen erst 2023 auf der Abrechnung.

Mieter- und Vermietervertreter warnen gleichermaßen vor einem Kostenhammer. Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia erwartet, dass auf manche Haushalte Nachzahlungen in einer Größenordnung von ein bis zwei Monatsmieten zukommen. Für eine 65-Quadratmeter-Wohnung mit 450 Euro Kaltmiete könnten das „schnell mal 500 oder 1000 Euro extra sein“, sagte ein Vonovia-Sprecher dem WDR. 

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