Stiftung Warentest
Jederzeit Strom: Eine Powerbank muss laut Warentest nicht mehr als 30 Euro kosten

Strom überall und jederzeit: Eine Powerbank gehört in jede Reisetasche.

© Kyrylo Shevtsov / Picture Alliance

In der aktuellen Ausgabe der Stiftung Warentest treten 19 Powerbanks im Vergleich gegeneinander an. Obwohl Modelle für mehr als 100 Euro dabei sind, reicht oft schon weniger als ein Drittel des Preises für gute Qualität.

Wenn das Smartphone an den letzten Prozent der Batterieladung kratzt, muss es schnell gehen. Und oft ist keine rettende Steckdose in Sicht. Powerbanks, also größere mobile Batterien zum Aufladen von Akkus aller Art, haben sich daher zu essentiellen Reisebegleitern gemausert, die schon so manche Notsituation entschärft haben. Und obwohl die oftmals recht schweren Kästen fast alle gleich aussehen, gibt es bei Preisen und Funktionen deutliche Unterschiede. Was also kaufen?

Warentest hat 19 Modelle mit Preisen zwischen 12 und 104 Euro im Test gegenübergestellt. Im Testfeld befanden sich 12 Powerbanks mit einer Nennkapazität von 10.000 Milliamperestunden (mAh) sowie 7 Modelle mit der doppelten Menge. Vorab: Nicht jedes Produkt hält auch, was es verspricht. Warentest erklärt: „Diese Angaben beziehen sich lediglich auf die Betriebsspannung des in der Powerbank verbauten Akkus – meist 3,7 Volt. Die Stromversorgung per USB funktioniert dagegen nur mit mindestens fünf Volt.“ Das bedeutet, dass die Powerbank die Spannung erhöhen muss, um Smartphones und Co. aufzuladen – und dabei geht ein Teil der genannten Kapazität verloren.

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