Für Bayern-Verfolger Borussia Dortmund kommt die Pause sicherlich gelegen. Schließlich hat sich BVB-Torjäger Erling Haaland am vergangenen Samstag eine Muskelverletzung zugezogen und könnte an diesem Wochenende wohl auf keinen Fall auflaufen. Auch die beiden größten „Krisenherde“ der Liga, Borussia Mönchengladbach und der VfL Wolfsburg nehmen die Extrawoche zur Vorbereitung auf das nächste Spieler sicher gerne in Kauf. Fakt ist: Am kommenden Wochenende ruht der Ball, die Bundesliga befindet sich – wie alle anderen großen europäischen Ligen – in einer Art zweiten Winterpause. Weiter geht es erst am 4. Februar mit der Partie Hertha BSC gegen VfL Bochum. Einen Tag später trifft dann der FC Bayern auf RB Leipzig, Borussia Dortmund empfängt Bayer 04 Leverkusen.

FIFA-Entscheid vom August 2020

Grund für die „Zwangspause“ ist ein Beschluss des Fußball-Weltverbands FIFA, der vor etwa anderthalb Jahren gefasst wurde. Wegen der Corona-Pandemie hatten damals Länderspiele abgesagt werden müssen. Diese werden nun nachgeholt. „Das Länderspielfenster vom 31. August bis 8. September 2020 wird durch ein Fenster vom 24. Januar bis 1. Februar 2022 ersetzt – für alle Konföderationen außer der UEFA“ , heißt es wörtlich im betreffenden FIFA-Entscheid aus dem August 2020.

Die deutsche Nationalelf hat bereits „vorgearbeitet“ – im September 2020 gegen Spanien

In Europa wurde damals trotzdem gespielt. Die deutsche Mannschaft trennte sich in der UEFA Nations League jeweils 1:1 von Spanien und der Schweiz. Dementsprechend steht für die Nationalspieler europäischer Nationen jetzt eine Pause an, Auswahlspieler aus Asien sowie Süd- und Nordamerika müssen dagegen ran. Und die Afrikaner sind wegen des Afrika-Cups ohnehin beschäftigt.

Die Nord- und Zentralamerikanische und Karibische Fußballkonföderation CONCACAF spielt die 3. Runde der WM-Qualifikation für Katar aus. Unter anderem treffen die USA auf El Salvador, Mexiko muss auf Jamaika antreten. Auch in Südamerika geht es um…