Einheitliche Corona-Regeln
Bayern prescht vor und erlaubt jetzt schon bis zu 10.000 Zuschauer im Profisport

Mit der verwaisten Allianz-Arena in München soll es bald vorbei sein, demnächst dürfen wieder Zuschauer rein.

© Sven Hoppe / DPA

Eigentlich wollten die Bundesländer am 9. Februar einheitliche Corona-Regeln für Großveranstaltungen beschließen, doch so lange will Bayern nicht warten. Die Regierung in München lässt wieder Fans in die Stadien: bis zu 10.000 unter 2G-Plus.   

Die Vereine der Fußball-Bundesliga und anderer deutscher Profiligen müssen vorerst weiter auf eine große Zahl von Fans verzichten – so haben es Bund und Länder am Montag beschlossen. Genau genommen werden Corona-Auflagen weder verschärft noch gelockert, was je nach Bundesland Geisterspiele aber auch Partien mit bis zu 3000 Zuschauern zur Folge haben kann. Eigentlich wollen die Länderchefs bis zum 9. Februar einheitliche Regelung für überregionale Großveranstaltungen vereinbaren. Nun aber prescht Bayern vor und erlaubt dem dortigen Vorzeigeklub FC Bayern München, vor bis zu 10.000 Zuschauern spielen zu dürfen.

Zutritt in Bayern nur unter 2G-Plus-Regeln

Am Dienstag, nur einen Tag nach den Bund-Länder-Beratungen, hat das Kabinett in München diese Regelungen beschlossen, die auch für andere Profiligen gilt. Außer der Personenobergrenze von 10.000 gelten für die überregionalen Sportveranstaltungen weitere Einschränkungen: Es dürfen maximal 25 Prozent der Kapazitäten genutzt werden, die Fans müssen geimpft oder genesen und zusätzlich getestet sein (oder geboostert) sowie eine FFP2-Maske tragen. Dazu gilt ein Alkoholverbot.

Bislang durften in Bayern, wie auch in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen, überhaupt keine Fans in die Arenen. Dagegen spielte beispielsweise der Drittliga-Tabellenführer 1. FC Magdeburg zuletzt gegen den TSV Havelse vor 13.385…