„Mit gebrochenen Herzen verkünden wir, das der unvergleichliche Meat Loaf heute Nacht im Beisein seiner Frau Deborah verstorben ist“, so heißt es auf der offiziellen Facebook-Seite des US-amerikanischen Sängers und Schauspielers Meat Loaf. 

Geboren als Marvin Lee Aday 1947 im US-Bundesstaat Texas, zog es ihn mit 20  nach Kalifornien in die Metropole Los Angeles. Dort spielte er zunächst in lokalen Bands und bekam erste Rollen in Musicals. Mit dem Ensemble von „Hair“ schaffte er es schon bald an den Broadway.  

Meat Loaf: Sein Spitzname wird zum Pseudonym

Meat Loaf wurde 74 Jahre alt

Sein erstes eigenes Album „Stoney and Meat Loaf“ aus dem Jahr 1971 trägt bereits Adays Künstlernamen, der übersetzt „Hackbraten“ bedeutet, im Titel. Dieser soll in der Kindheit des Sängers als Spitzname etabliert worden sein. Obwohl der spätere Künstlername anderes vermuten lässt, war Meat Loaf 15 Jahre lang Vegetarier, bevor er sich entschied, Fleisch zu essen. 

Später in den 70ern brachte er den ersten Teil seiner sehr erfolgreichen Album-Trilogie „Bat Out of Hell“ mit von Jim Steinman komponierten und geschriebenen Liedern heraus. Es erreichte auch in Deutschland Platin-Status. Auf dem zweiten Album von 1993 findet sich seine berühmte Rockballade „I’d Do Anything for Love (But I Won’t Do That)“.  

Der Film „The Rocky Horror Picture Show“ war nur der Anfang

Meat Loaf liebte sämtliche Arten der Performance – vor Publikum und der Kamera

Meat Loafs Karriere als Sänger und Schauspieler umspannt fast sechs Jahrzehnte. Seinen ersten Auftritt vor laufender Kamera hatte er 1975 im Kultfilm „The Rocky Horror Picture Show“. Hinzu kamen über 60 weitere in Filmen wie „Fight Club“ oder „Wayne’s World“. Auch in US-amerikanischen Serien wirkte er mit. Zuletzt mit Beginn im Jahr 2018 als Doug Rennie in der Netflix-Serie „Ghost Wars“ von Simon Barry. 

Seine Frau war nicht die Einzige, die ihn während seiner…