Nadal, Zverev und Co.
Kollegen reagieren auf Djokovics Verhalten: „Kein Tennisspieler der Geschichte ist wichtiger als das Event“

Novak Djokovics Konkurrenten sind vom Einreise-Drama des Titelverteidigers als beherrschendem Thema zunehmend genervt (Archivbild von 2020)

© Greg Wood / AFP

Die Hoffnungen von Tennisstar Novak Djokovic, bei den Australian Open antreten zu dürfen, ruhen auf einer Anhörung am kommenden Sonntag. Der Fall des serbischen Weltranglisten-Ersten bleibt auch für seine Rivalen ein Dauerthema.

Im grünen Trainingsanzug und mit einem weißen Mundschutz saß Novak Djokovic auf der Rückbank eines Autos, Kameras auf ihn gerichtet. Kurz vor dem Auftakt des am Montag beginnenden Grand-Slam-Turniers in Melbourne kam der serbische Topstar in seinem Einreise-Drama zurück in Gewahrsam und wartete im Abschiebehotel auf die voraussichtlich entscheidende Gerichtsverhandlung. Noch immer sind es Bilder, die einem Krimi ähneln und die nichts mit sportlichen Erfolgen zu tun haben, wie sie sich der 34 Jahre alte Serbe in Australien eigentlich wünschen würde.

Fragwürdige Überzeugungen

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11.01.2022

Novak Djokovics Kollegen zunehmend genervt

Seine Konkurrenten sind vom Einreise-Drama des Titelverteidigers als beherrschendem Thema zunehmend genervt. Am Sonntag soll nun Klarheit herrschen, ob Djokovic einen Tag später bei den Australian Open antreten wird oder wieder ausreisen muss. Für 9.30 Uhr Ortszeit ist eine Anhörung vor Gericht geplant.

„Wenn er am Ende spielt, ok. Wenn er nicht spielt, werden die Australian Open großartige Australian Open sein – mit oder ohne ihm“, sagte der spanische Tennisstar Rafael Nadal, der zugab, das Thema ein bisschen satt zu haben. Es sei klar, dass Djokovic einer der besten…