Reisen
Hoffnungsschimmer für die Tourismusbranche

Strand auf Rügen: Die Reiselust der Deutschewn ist so groß wie seit langem nicht. Foto: Stefan Sauer/dpa

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Die Reiselust der Menschen ist groß. Die Corona-Pandemie sorgt jedoch weiter für Unsicherheit.

Die Reiselust der Menschen in Deutschland ist so groß wie seit langem nicht. Die Unwägbarkeiten der Corona-Pandemie bremsen nach Einschätzung der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) allerdings die Umsetzung mancher Reiseträume.

Zurückhaltung bei Buchungen

Die Nachfrage dürfte daher auch im laufenden Jahr geringer ausfallen als im Vergleich zur Vor-Coronazeit, hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Analyse der FUR. Demnach haben 61 Prozent von gut 2500 Befragten Lust auf eine Urlaubsreise in diesem Jahr (Vorjahr: 51 Prozent). Die Faktoren Zeit und Geld würden mit 72 Prozent beziehungsweise mit 70 Prozent ebenfalls so günstig wie seit dem Jahr 2013 nicht mehr eingeschätzt, als diese Fragen erstmals gestellt wurden. «Das wird jedoch nicht unbedingt in Reisen umgesetzt», erläuterte FUR-Tourismusforscher Martin Lohmann. Die Unwägbarkeiten der wechselnden Vorschriften führen demnach bei vielen Reisewilligen dazu, dass sie mit Buchungen abwarten. Zudem begrenzten Corona-Vorschriften die Zugänglichkeit und die Kapazitäten touristischer Angebote.

Gerechnet wird allerdings mit einem «Schritt Richtung Normalisierung» zur Situation vor Ausbruch der Pandemie. Ausgegangen wird von etwa 60 Millionen Urlaubsreisen der Menschen hierzulande. Das wären geschätzt etwa 10 Millionen mehr als im vergangenen Tourismusjahr.

Anteil von Flugreisen weiter eher gering

Auch im laufenden Jahr werden demnach Ziele zwischen Rügen und Garmisch-Partenkirchen sowie in den Nachbarländern Deutschlands gefragt sein. Der Anteil von Flugreisen dürfte…