Durchblick auf der Bowlingbahn
Von „Bettpfosten“ bis „Schwiegermutter“ – Bowling-Slang für Angeber 

Ein Foto aus dem Kultfilm ums Bowling: Jeff Bridges, John Goodman und Steve Buscemi (v. l.) im Film „The Big Lebowski“ von 1998

© United Archives/IFTN/ / Picture Alliance

von Annette Berger
14.01.2022, 17:12 Uhr

Haben Sie auf der Bowlingbahn das Problem, eine „Schwiegermutter“ weghauen zu müssen? Bowling hat einige lustige Begriffe hervorgebracht – hier eine Auswahl.

Bowling ist beliebt in Deutschland. Man kann eine Bowlingbahn buchen und beim Spiel Spaß haben ohne viel Ahnung oder Übung. Es wird gern als Betriebssport betrieben – oder ganz hochklassig in deutschen oder internationalen Ligen. Das Schöne an dem Sport: Man kann ihn in beinahe jedem Alter ausüben, er trainiert Kraft und Koordination und man muss sich auf der Bahn so konzentrieren, dass man alles um sich herum vergisst.

Bowling kann aber auch sehr gesellig sein – es gibt unzählige Gruppen und Klubs. Und wenn Sie in solch einem mit ihrem Fachvokabular glänzen möchten – hier sind ein paar schöne Slang-Wörter aus der Welt des Bowlings.

Da wäre als erstes der „Bagger“ – so nennt man es, wenn man mehrmals nacheinander einen „Strike“ schafft, also alle Pins mit nur einem Wurf abräumt. Schafft man drei Strikes hintereinander, ergibt das einen „Turkey“, also einen „Truthahn“. Sie sehen, Bowling ist etwas sehr Amerikanisches.

Schlecht ist es, wenn nach dem ersten Wurf ein „Bettpfosten“ stehen bleibt – das sind die Pins hinten links und hinten rechts, die am weitesten voneinander weg stehen. Auf Youtube können sich Enthusiasten lange Videos darüber anschauen, wie schwer es ist, die beiden Pins mit einem Wurf abzuräumen. Das schafft noch nicht einmal ein Bowling-Roboter (ja, auch den gibt es). Sprich: Einen „Bettpfosten“ abzuräumen, ist so gut wie unmöglich.