Sich im Homeoffice auf die Arbeit konzentrieren, während das eigene Kleinkind um einen herumwuselt – das ist mehr als schwierig. Genau dies war und ist in Coronazeiten aber häufiger mal der Fall. Und obwohl nach Expertenmeinung Kinder unter drei Jahren am besten keine Videos gucken sollten, werden so einige Eltern in den vergangenen Monaten nicht drumherum gekommen sein, auch mal zu Kinderliedern auf YouTube zu greifen. Eines dieser Videos von Kindern für Kinder stellt gerade einen neuen Rekord auf: Der „Baby Shark Dance“ hat Stand heute (14. Januar) mehr als 10 Milliarden Aufrufe – so viele, wie kein anderes Video auf YouTube.

„Baby Shark“ befindet sich bereits seit etwas über einem Jahr auf Platz eins der plattformeigenen Charts. Der einprägsame Song, der auch aus dem Kopf Erwachsener nicht so schnell verschwindet, ist freilich mehr als „nur“ ein Lied von Kindern für Kinder. Wir präsentieren vier Fakten rund um das Rekord-Video. 

1. „Baby Shark Dance“: Der Weg zum YouTube-Hit

Ja, der Song zum Tanz ist ein Ohrwurm, aber das allein erklärt nicht den großen Erfolg dieses doch recht einfach gehaltenen Films. Pinkfong! Kids‘ Songs & Stories ist der südkoreanische YouTube-Kanal, auf dem der Clip, eine Produktion mit echten Darstellern vor animiertem Hintergrund, 2016 erschien. Dank einer Online-Dance-Challenge, mehreren berühmten Nachahmern – darunter Celine Dion und John Legend – und einer Coverversion von James Corden stieg die Popularität des Videos mit der Zeit.

Die Beliebtheit wuchs weiter mit einer auf ihm basierenden Serie für Vorschulkinder auf Nickelodeon, von der in Kürze eine weitere Staffel erscheinen soll, und einer eigenen NFT Collection. NFT, das steht für „Non Fungible Token“ und meint digitale Unikate, die teilweise für viel Geld verkauft werden. Im Falle des Baby Sharks handelt es sich um eine animierte und mit auf dem Hit basierenden Klängen unterlegte Karte. An ihrer Herausgabe ist auch Sony Music beteiligt. Vertrieben wird…