Turnier in Ungarn und der Slowakei
Stefan Kretzschmar wird bei Handball-EM „angst und bange“

Stefan Kretzschmar war bis zur Saison 2006/07 Handball-Profi. Er arbeitet heute unter anderem als TV-Kommentator.

© Georg Wendt / DPA

Die Handball-Europameisterschaft startet an diesem Donnerstag – doch Corona macht Probleme.  TV-Kommentator und Ex-Nationalspieler Stefan Kretzschmar blickt kritisch auf die Virus-Lage.

Endlich wieder Handball – doch die Europameisterschaft der Männer, auf die sich viele Fans schon lange freuen, bringt wegen der Corona-Pandemie offenbar jede Menge Probleme mit sich. Auch, weil die Hygieneregeln nicht einheitlich sind.

Der frühere Handball-Star Stefan Kretzschmar, der bei dem Turnier als Sportkommentator arbeiten wird, hat sich jetzt in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ dazu geäußert. Der Ex-Nationalspieler befürchtet einige Corona-Probleme bei der Handball-Europameisterschaft in Ungarn und der Slowakei.

Ungutes Gefühl bei der Handball-EM wegen Corona

„Wir fühlen uns alle etwas unwohl“, sagte der der 48-Jährige. Das liege auch daran, dass die Corona-Lage derzeit generell unklar sein. Man wisse nicht, was wirklich sicher ist. „Aber das geht ja nicht nur uns Sportlern so“, gestand Kretzschmar ein. Insgesamt herrsche trotz eines bestmöglichen Hygienekonzepts der Europäischen Handball-Föderation eine große Ungewissheit.

Kretzschmar – oder bekannt auch unter seinem Spitznamen Kretzsche, nach dem auch seine Website benannt ist, wird die EM als Experte für den Internetanbieter „Sportdeutschland.tv“ aus der Heimat begleiten – und zwar von einem Studio in Berlin aus, wie aus dem Interview hervorgeht. Der frühere Profi-Sportler, der in der Saison 2006/07 seine aktive Laufbahn beendet hatte, ist zudem Buchautor und Sportvorstand des Bundesligisten Füchse Berlin.