IT-Kollektiv Zerforschung
Merkwürdigkeiten bei PCR-Test von Djokovic: So ermittelten Experten auffällige Daten

Novak Djokovic

© William West / AFP

von Tim Schulze
12.01.2022, 10:25 Uhr

Ein deutsches IT-Kollektiv hat Ungereimtheiten bei dem angeblich positiven PCR-Test entdeckt, den Novak Djokovic für die Ausnahmegenehmigung zur Einreise nach Australien vorlegte – so gingen die Experten vor.

Novak Djokovic wartet weiter auf eine Entscheidung des australischen Einwanderungsministers Alex Hawke. Der hatte angekündigt, dem serbischen Tennisstar das Visum zu entziehen, falls es auf unkorrekten Angaben beruhe. Zuletzt hatten die Anwälte des Weltranglistenersten Dokumente nachgereicht, die erst geprüft werden müssen, vor Donnerstag wird sich Hawke nicht äußern.

Vielleicht wird sich der Minister mit den Recherche-Ergebnissen des deutschen IT-Kollektivs Zerforschung beschäftigen, das sich die beiden digitalen PCR-Testzertifikate genauer angeschaut hat, die Djokovic für das Visum vorgelegt hatte. Demnach war Djokovic am 16. Dezember positiv auf Covid-19 getestet worden. Am 22. Dezember erfolgte ein zweiter PCR-Test, der ein negatives Ergebnis erbrachte. Es war alles so, wie es sein sollte. Djokovic galt als Genesener, erhielt die Ausnahmegenehmigung für Ungeimpfte durch den australischen Tennisverband und beantragte auf dieser Grundlage erfolgreich das Einreisevisum, um an den Australian Open teilzunehmen.

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