von Axel Palm
11.01.2022, 14:42 Uhr

VA vs. IPS oder doch lieber TN – was hat es mit den verschiedenen Technologien für LCD-Bildschirme auf sich, wofür stehen die Abkürzungen und welche Bauart ist die beste für Ihre Bedürfnisse?

Die Suche nach einem neuen Monitor für Office, Gaming oder Bildbearbeitung kann sehr ermüdend sein. Hersteller preisen ihre Bildschirme mit allerhand Marketing-Sprech an, den nur die wenigsten Interessenten verstehen. Bevor sich Käufer:innen aber überhaupt mit den Werbeversprechen befassen, sollten sie sich für eine Panelart des Monitors entscheiden.

Bei dem Panel handelt es sich um nichts weiter als die Bauweise des Bildschirms. Die Entscheidung für ein Panel sollte am Anfang einer Kaufentscheidung stehen, weil mit Bauweise entscheidende Merkmale eines LCD-Displays einhergehen, die selbst der beste Werbe-Kauderwelsch nicht verklausulieren kann. 

VA vs. IPS: So funktionieren LCD-Displays

Die drei geläufigsten Paneele für Monitore sind Twisted Nematic (TN), In Plane Switching (IPS) und Vertical Alignment (VA). Alle Bauarten einen sich darin, dass in ihnen verschiedene Schichten übereinander gelagert sind. Zu diesen Schichten zählen unter anderem Polarisationsfilter, die Flüssigkristalle und natürlich eine Hintergrundbeleuchtung, die die Kristalle zum Strahlen bringt.

Nun entscheidet die Schicht der Flüssigkristalle darüber, wie stark die Hintergrundbeleuchtung durchstrahlt und in welchen Farben – also blau, grün oder rot – die Kristalle leuchten, damit diese ein Bild auf dem Monitor ergeben. Um die Leuchtintensität der Kristalle zu steuern, werden diese mit unterschiedlichen Stromstärken versetzt.

Computerhardware

Zwei Monitore anschließen: So gelingt es mit nur einem HDMI-Anschluss

16.07.2021

Der Strom sorgt dafür, dass sich die…