Australian-Open-Teilnahme
Falsche Angabe auf Einreiseformular könnte Djokovic zum Verhängnis werden

Kämpft um seine Teilnahme bei den Australian Open: Tennistar Novak Djokovic (Archivbild)

© Andrej Isakovic / AFP

Ob Novak Djokovic bei den Australian Open spielen darf, liegt nach dem Erfolg des Tennisstars vor Gericht in der Hand der australischen Regierung. Problematisch für den Serben: Er soll bei der Einreise eine falsche Angabe gemacht haben.

Novak Djokovic hat nach der Gerichtsentscheidung zu seinen Gunsten noch keine Gewissheit über seine Teilnahme an den Australian Open. Vor einer Entscheidung der Regierung um den zuständigen Einwanderungsminister Alex Hawke, der das Visum des Tennisprofis noch immer aufheben kann, könnten Details aus einem Einreiseformular dem 34 Jahre alten Serben zusätzliche Schwierigkeiten bereiten. Wie australische Medien berichten, entspricht eine Angabe in dem Dokument nicht der Wahrheit: Djokovic war entgegen der Auskunft in den 14 Tagen vor dem Flug nach Australien auf Reisen gewesen.

Novak Djokovic verschwieg offenbar Aufenthalte in Serbien und Spanien

Durch in sozialen Netzwerken veröffentlichte Fotos und Videos lässt sich nachvollziehen, dass der in Monaco lebende Sportler sich im fraglichen Zeitraum vor der Anreise nach Down Under sowohl in seiner Heimat Serbien als auch in Spanien zum Trainieren aufgehalten hat. Inwiefern dies Einfluss hat auf die Entscheidung von Einwanderungsminister Hawke oder in diesem Zusammenhang relevant ist, ist noch unklar. Falsche Angaben auf dem Formular werden aber als schwerwiegendes Vergehen bezeichnet.

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