Olympische Winterspiele 2022
Strikte Null-Covid-Strategie: Pekinger dürfen Olympia-Fahrzeugen keine Unfallhilfe leisten

Vorne Eishockey, hinten Schutzanzüge. Die Olympischen Winterspiele 2022 sollen in einem „geschlossenen Kreislauf“ stattfinden.

© Mark Schiefelbein/AP / DPA

Die chinesischen Behörden tun alles, um Kontakte zwischen Einheimischen und Olympia-Teilnehmern zu unterbinden. Wegen der Corona-Pandemie wurde den Menschen in Peking nun auch untersagt, bei Unfällen von Olympia-Fahrzeugen zu helfen. 

Die olympischen Winterspiele 2022 in Peking wird wohl die erste Sportveranstaltung in einem „geschlossenen Kreislauf“ sein. Denn die chinesischen Behörden wollen wegen der Zero-Covid-Strategie sicherstellen, dass weder Sportler noch andere Teilnehmer wie Medienvertreter oder Funktionäre mit der Öffentlichkeit in Kontakt kommen. Eine Folge: Die Einwohner der Hauptstadt sind aufgefordert, keine Unfallhilfe zu leisten. „Im Falle von Verkehrsunfällen mit speziellen Fahrzeugen für die Olympischen Winterspiele achten Sie bitte darauf, einen Sicherheitsabstand einzuhalten“, teilte die Verkehrsbehörde mit. „Nehmen Sie keinen Kontakt mit den Fahrzeugen oder dem Personal darin auf und warten Sie, bis Fachleute am Unfallort eintreffen.“

Die Olympischen Winterspiele in Peking beginnen am 4. Februar. Wegen der Corona-Pandemie hatten die chinesischen Behörden bereits vergangene Woche mit der Abschottung der Sportstätten und Helfer begonnen. In den kommenden Wochen sind tausenden Beteiligten direkte Kontakte zur Außenwelt untersagt. Voraussetzung für das Betreten des olympischen Sicherheitsbereichs ist eine vollständige Corona-Impfung oder eine 21-tägige Quarantäne. Wer sich innerhalb des Sicherheitsbereichs aufhält, wird täglich getestet und muss ständig eine Maske tragen.

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