Renata Voráčová
Auch tschechische Tennisspielerin ausgewiesen: Was ihren Fall vom Fall Djokovic unterscheidet

Die tschechische Doppel-Spezialistin Renata Voracova (Archivbild von 2014) hat Australien relativ lautlos den Rücken gekehrt

© Jiji Press / AFP

von Thomas Krause
10.01.2022, 11:32 Uhr

Ob Tennis-Star Novak Djokovic nun nach Australien einreisen darf oder nicht, entscheiden nun die Gerichte. Auch die tschechische Doppel-Spezialistin Renata Voráčová hat Probleme mit ihrem Australien-Visum bekommen – und anders reagiert.

Die Causa Novak Djokovic beschäftigt inzwischen die australischen Gerichte. Die Frage, ob der serbische Tennis-Champion für die Australian Open einreisen darf, ist nun ein Fall für die Juristen. Montagmorgen hat ein Gericht in Melbourne dem Einspruch Djokovics gegen die Verweigerung seiner Einreise nach Australien ist stattgegeben. Allerdings hatte die Regierung bereits vor der Verhandlung angekündigt, sie erwäge im Falle einer Aufhebung der Einreiseverweigerung weitere Schritte, um Djokovic weiter das Visum zu verweigern. Das bestätigte der Regierungsanwalt Christopher Tran zum Ende der Verhandlung. Der Ausgang dieses Streits bleibt also weiterhin ungewiss.

Klarheit herrscht dagegen im Fall Renata Voráčová. Die tschechische Tennisspielerin ist Doppel-Spezialistin und wird in der Einzel-Weltrangliste nicht einmal geführt. Im Doppel-Ranking liegt die 38-Jährige auf Platz 81. Vielleicht weil sie weniger prominent ist, schlägt ihr Fall nicht so hohe Wellen. Dabei ist er noch etwas absurder. Denn wie der Sender ABC vergangenen Freitag berichtet hat, soll Voracova bereits im vergangenen Monat nach Australien eingereist sein und sogar schon an einem der Vorbereitungsturniere in Melbourne teilgenommen haben.

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