1. Alle Stars der Klassik – und Bob Dylan

Möchte offenbar auch in der „Elphi“ auftreten: Musiklegende and Literaturnobelpreisträger Bob Dylan, hier zu sehen auf einer undatierten Aufnahme

Der Große Konzertsaal der Elbphilharmonie ist noch immer regelmäßig ausgebucht. Alle wichtigen Orchester und Künstlerinnen und Künstler waren seit der Eröffnung mehrfach zu Gast – von den Berliner, Wiener und New Yorker Philharmonikern bis hin zum griechisch-russischen Dirigenten Teodor Currentzis. Auch die weltberühmte Violinisten Anne-Sophie Mutter spielte im Saal, genau wie Stardirigent und Pianist Daniel Barenboim. Deshalb zeigt sich „Elphi“-Intendant Christoph Lieben-Seutter gegenüber der Deutschen Presseagentur zum Jubiläum sehr zufrieden: „wunschlos glücklich“ sei er, was die Klassik betrifft.

Auch der US-Amerikaner Alan Gilbert, Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchester, zeigt sich überzeugt: „Mit den künstlerischen Möglichkeiten und dem Potenzial, mit dem die Elbphilharmonie das gesamte Kulturleben beflügelt, hat Hamburg einen neuen Stellenwert in der ganzen Welt erreicht, ist vielleicht sogar der Ort für klassische Musik geworden“, sagte er der DPA. Der 54-Jährige leitete von 2009 bis 2017 die New Yorker Philharmoniker.

Jenseits der Klassik sei aber noch Luft nach oben, gibt Intendant Lieben-Seutter zu verstehen: „Da bekommen wir auch Anfragen der allergrößten Namen und Legenden, die gerne hier auftreten würden.“ Leider gäbe es ein Problem: den Terminkalender. „Zum Beispiel finden wir gerade keinen Termin für Bob Dylan“, so Lieben-Seutter. 

2. Der 15. Millionste Besucher

Kent Nagano, Generalmusikdirektor der Hamburger Staatsoper und Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg, berichtet, dass sogar seine Mutter die Elbphilharmonie liebt

Laut Intendant Lieben-Seutter sei es das Ziel der „Elphi“, mehr Menschen für die Klassik zu begeistern. „Die Kernaufgabe der Elbphilharmonie – Erweiterung des Publikums für klassische Musik – ist…