Omikron-Variante
Bund und Länder rufen zu mehr Homeoffice auf

Arbeiten im Homeoffice hilft, die Kontakte zu reduzieren. Foto: Fabian Strauch/dpa

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Inzwischen wird wieder verstärkt von zu Hause aus gearbeitet. Geht es nach der Politik, sollten angesichts der besonders ansteckenden Omikron-Variante Kontakte im Job noch weiter reduziert werden.

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen haben Bund und Länder Beschäftigte und Arbeitgeber dazu aufgerufen, in den kommenden Wochen verstärkt im Homeoffice zu arbeiten.

Das geht aus dem Beschluss hervor, den Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder am Freitag nach ihrer Videoschalte zur Pandemielage vorgestellt haben. Darin enthalten sind auch Änderungen der bestehenden Regeln – etwa flächendeckende 2G-plus-Vorgaben in der Gastronomie und kürzere Quarantänezeiten.

Zum Homeoffice sieht der Beschluss keine Verschärfungen vor. Bund und Länder weisen aber explizit auf die bestehende Verpflichtung hin, nach Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten. Das Homeoffice verringere «Kontakte am Arbeitsplatz und auf den Wegen zur Arbeit. Es hilft, die Zahl der Ansteckungen zu verringern», heißt es im Papier.

Bereits vor der Bund-Länder-Schalte hatte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) an Bürger und Unternehmen appelliert, die Homeoffice-Möglichkeiten stärker als bisher zu nutzen.

«Aber da ist noch Luft nach oben»

Heil erinnerte im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur daran, dass im Infektionsschutzgesetz geregelt sei, dass Homeoffice angeboten und auch wahrgenommen werden müsse, wo es möglich sei. Seitdem werde Homeoffice auch wieder stärker genutzt. «Aber da ist noch Luft nach oben», sagte der Arbeitsminister. «Deshalb ist jetzt der klare Appell an die Unternehmen,…