Streit mit Australien
Novak Djokovic hatte angeblich im Dezember Corona – aber Fotos schüren Zweifel

Novak Djokovic (Archivbild vom Oktober 2020) will mit Anwälten die Einreise nach Australien erzwingen

© Andrej Isakovic / AFP

Am Montag könnte der entscheidende Tag im Streit um die Einreise von Tennis-Star Novak Djokovic nach Australien sein. Seine Anwälte bringen ein neues Argument ins Spiel – doch das wirft Fragen auf.

Ein positiver Corona-Test aus dem Dezember 2021 soll Novak Djokovic offenbar doch noch zu einer Teilnahme an den Australian Open verhelfen. Zumindest scheinen seine Anwälte in der für Montag angesetzten Verhandlung vor einem Gericht in Melbourne genau auf diesem Weg versuchen zu wollen, die Einreiseverweigerung für den Weltranglisten-Ersten eine Woche Beginn des Grand-Slam-Auftakts zu kippen.

Den Unterlagen zufolge, über die am Samstag mehrere Medien berichteten, soll Djokovic am 16. Dezember 2021 zum zweiten Mal positiv auf das Coronavirus getestet worden sein. Sollte sich der Sachverhalt bestätigen, könnte Djokovic eventuell doch das Recht gehabt haben, Anfang Januar nach Australien zu reisen.

Ihm war am Mittwochabend (Ortszeit) die Einreise verweigert worden, weil er nicht die nötigen Dokumente für eine umstrittene medizinische Ausnahmegenehmigung hatte vorlegen können. Seitdem hält er sich in einem Hotel für Ausreisepflichtige auf. Das Gericht in Melbourne will am Montagvormittag (10.00 Uhr/0.00 Uhr MEZ) darüber entscheiden, ob Djokovic das Land verlassen muss oder doch bleiben und an den am 17. Januar beginnenden Australian Open teilnehmen darf. Dort würde er als Titelverteidiger an den Start gehen.

Zahlreiche Fragen im Fall Djokovic offen

Allerdings gibt es in der Causa Djokovic nach wie vor zahlreiche Ungereimtheiten. So stellt sich die Frage, warum er nicht schon früher öffentlich…