CES
TU München belegt zweiten Platz bei Roboterauto-Rennen

Das Team der Technischen Universität München feiert den zweiten Platz in einem Wettbewerb autonomer Rennwagen am Rande der Technik-Messe CES in Las Vegas. Foto: Andrej Sokolow/dpa

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Ein Forscherteam von der TU München darf mit 50.000 Dollar Preisgeld aus Las Vegas zurückkehren. Ein von ihnen entwickelter autonomer Rennwagen belegt in einem internationalen Wettkampf den zweiten Platz.

Das Team der Technischen Universität München hat den zweiten Platz bei einem Wettkampf autonomer Rennwagen am Rande der Technik-Messe CES in Las Vegas belegt.

Im Finalrennen unterlag TUM Autonomous Motorsport dem Team Polimove, das aus Forschern aus Italien und der Universität von Alabama besteht.

Das TUM-Fahrzeug rutschte bei einem Tempo von bis zu 270 Kilometern pro Stunde in den Mittelrasen, als es die Zielgerade passierte. Es drehte sich und blieb stehen. Damit hatten die deutschen Ingenieure bei ihrem Ausscheiden noch mehr Glück als ihre Gegner im Halbfinale. Der Rennwagen des Teams TII Euroracing fuhr in eine Betonabgrenzung und wurde schwer beschädigt.

Stattliches Preisgeld

Das Siegerteam bekommt ein Preisgeld von 150.000 Dollar und die Münchner als Zweitplatzierte 50.000 Dollar, «Wir sind schneller gefahren denn je», sagte Maximilian Geißlinger vom TUM-Team. «Wir sind sehr zufrieden.» Die Ursachen für das Rausdriften müssten nun erst analysiert werden.

Polimove beherrschte auf der Rennstrecke von Las Vegas Höchstgeschwindigkeiten von gut 270 Kilometern pro Stunde. Die italienischen Forscher des Teams kommen von der Mailänder Hochschule Politecnico di Milano.

Im Oktober hatte das TUM-Team das vorherige Rennen in Indianapolis gewonnen, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 218 Kilometern pro…