David Bowie, dessen Geburtstag sich am 8. Januar zum 75. Mal jährt, war schon zu Lebzeiten eine Legende. Knapp ein Dutzend Biografien sind über den Pop-Visionär erschienen, kaum ein Geheimnis ist unentdeckt. Dass seine Augen gar keine verschiedenen Farben hatten, sondern nur eine Pupille vergrößert war, dürfte inzwischen bekannt sein. Aber wussten Sie schon, dass ausgerechnet das deutsche Brot den Sänger vor Probleme stellte? 

Liebenswertes Alien

David Bowie war ein Verwandlungskünstler, der im Laufe seine Karriere verschiedene Alter Egos annahm: Als Aladdin Sane oder The Thin White Duke lief alles glatt, nur Ziggy Stardust bereitete dem Sänger ernsthafte Probleme. Vom Drogenkonsum begünstigt, konnte Bowie irgendwann nicht mehr zwischen sich und der Kunstfigur unterscheiden: „Es wurde sehr gefährlich. Ich habe wirklich an meinem Verstand gezweifelt“, wird der Sänger in der Biografie „Bowie: Loving the Alien“ von Christopher Sandford zitiert. 

Problematisches Alter Ego: Zu seiner Kunstfigur Ziggy Stardust fehlte Bowie die Distanz

Wahlberliner

Bowie, der von Künstlern aus der Weimarer Zeit wie Bertolt Brecht oder den „Brücke“-Malern fasziniert war, entschied sich 1976, nach Berlin zu ziehen – übrigens auch, um nach den exzessiven Jahren von den Drogen loszukommen. Obwohl West-Berlin damals als Heroin-Hauptstadt Europas galt, gelang es Bowie tatsächlich, hier clean zu werden.

Konsequenter Mitbewohner

In Bowies Schöneberger Altbauwohnung kam auch Iggy Pop unter – allerdings nur vorübergehend. Bowie soll es leid gewesen sein, dass sich die Punk-Ikone ständig an den Lebensmitteln im Kühlschrank bediente. Iggy Pop zog daraufhin ins Hinterhaus.

Feinschmecker

Als Bowie in einer Berliner Bäckerei einmal ein Brot orderte, fragte die Verkäuferin: „Roggen, Weizen, Körnerschrot, Dinkel, Hafer, Vierkorn, Kasten, Rund, ein halbes oder ein ganzes?“ Der Sänger wandte sich hilfesuchend an seinen anwesenden Freund Edgar Froese, der diese Begebenheit später…