Wer online Wettkampfspiele spielt, will seinen Ping verbessern. Was hat es damit auf sich und welche Tricks gibt es, die eigenen Leitung zu aufzupäppeln?

Sie haben eine Internetleitung mit 100 Megabit in der Sekunde (Mbit/s) und in Spielen wie „League of Legends“, „Counter Strike – Global Offensive“ & Co. trotzdem einen schlechten Ping? Das ist nicht ungewöhnlich, denn die Bandbreite, also die 100 Mbit/s, haben nur bedingt etwas mit dem Ping zu tun.

Der Reihe nach: Stellen Sie sich Ihre Leitung wie einen Postboten vor, der Pakte von einem Server zu Ihrem Computer liefert. Die Bandbreite, ihn Ihrem Fall 100 Mbit/s, sagt nur aus, wie viele Pakete der Bote auf einmal tragen kann. 

Der Ping oder die Latenz zeigt in Millisekunden an, wie schnell er die Pakete liefert. Im Umkehrschluss bedeutet es, dass der Ping davon abhängig ist, wie weit Server und Computer voneinander entfernt liegen. Spielen Sie „League of Legends“ auf einem Frankfurter Server ist Ihr Ping besser, als wenn Sie das gleiche Spiel auf einem Server in Nordamerika spielen.

Denn dann muss der Bote weiter reisen, um die Pakte hin- und her zu transportieren. Sie sollten also sicherstellen, dass Sie immer europäische Server in den Spieleinstellungen auswählen. Wie groß der Datendurchsatz Ihrer Leitung und wie schnell sie ist, können Sie im Internet testen.

1. Ping verbessern: Kabel statt WLAN 

Wer am Computer online spielt, der will das unter gar keinen Umständen über das heimische WLAN-Netzwerk machen. Im Vergleich zu Kabeln ist die drahtlose Verbindung störanfälliger und nichts ist nerviger als ein Verbindungsabbruch im Spiel, weil das WLAN zickt.

Einfachste Option für einen möglichst niedrigen Ping ist eine Kabelverbindung zwischen Computer und Modem – sei sie noch so lang. Achten Sie beim Kauf des Kabels darauf, dass es sich um ein…