Einen Gaming-PC unter 800 Euro zu finden ist möglich, aber deprimierend. Als Alternative bietet sich der Rechner Marke Eigenbau an. Was lohnt mehr? 

Neues Jahr, altes Leid: Noch immer schlagen Preise für Hardware und die Inflation des Geldes Zockern auf den Magen. Sie bekommen im neuen Jahr fürs gleiche Geld weniger Leistung als noch vor drei Jahren. Klingt absurd, ist aber leider bittere Realität. Der durch Coronakrise und Krypto-Hysterie ausgelöste Chipmangel beschäftigt die Techindustrie auch im Jahr 2022.

Besonders Grafikkarten bleiben eine teure Rarität und nicht wenige Zocker beten den Herrgott an, er möge ihre geliebte GTX 1070 oder Vega 56 noch ein wenig weiterleben lassen. Was aber bekommen Gamer, denen ihr Schöpfer solches Glück verwehrt hat und die gezwungen sind, im Januar 2022 nach einem Gaming-PC unter 800 Euro suchen? Die enttäuschende Antwort vorweg: nicht viel. Drei Geräte im Vergleich. 

Lenovo IdeaCentre Gaming 5 Desktop-PC

Prozessor: Ryzen 5 5600GGrafikkarte: GTX 1650Arbeitsspeicher: 16 GBSpeicher: 512 GB SSD

Was alle Gaming-Computer unter 800 Euro eint, ist die Grafikkarte. Für den Preis ist leider nicht mehr drin als eine GTX 1650 von Nvidia, die Sie auf jeden Fall an einen Monitor mit Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) hängen wollen. Mit allem was darüber liegt, könnte die Karte in Spielen Probleme bekommen. Einfache Titel wie „Fortnite“, „Counter Strinke – Global Offensive“ oder „League of Legends“ berechnet die GTX 1650 auch in hoher Detailstufe flüssig. Bei Triple-AAA-Titeln wie „Cyberpunk 2077“ drehen Zocker lieber die Grafikeinstellungen herunter, wenn das Spiel flüssig laufen soll. 

Als Prozessor spendiert Lenovo dem IdeaCentre Gaming 5 einen AMD Ryzen 5 5600G. Der Sechskerner ist deutlich potenter als seine Grafikkarte und dürfte Zocker noch die nächsten…