FC Bayern vs. Gladbach – Oliver Kahn kritisiert DFL-Regularien: „Langfristig verletzte Spieler gelten als einsatzfähig“

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Der FC Bayern muss trotz enormer Personalsorgen am Freitag ran und gegen Gladbach spielen. Oliver Kahn kann die Regularien nicht ganz verstehen.

Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn hat sich zur Corona-Situation beim FC Bayern geäußert. Im Hinblick auf die DFL-Regularien regte der Bayern-Boss eine Überarbeitung an.

„Ich habe im Fußball schon einiges erlebt, aber das ist ein absolutes Novum, dass elf absolute Stammspieler nicht dabei sind“, sagte Kahn vor dem Rückrundenauftakt der Bayern gegen Borussia Mönchengladbach auf DAZN.

Aufgrund der dünnen Personaldecke setzten sich die Bayern auch mit der Möglichkeit einer Spielverlegung auseinander. Letztlich konnte die Partie aber angepfiffen werden. Kahn kritisierte in diesem Zusammenhang dennoch die Statuten der Deutschen Fußball-Liga (DFL): „Es gibt Regularien von der DFL, die nehmen wir an und akzeptieren wir für den heutigen Tag. Aber die wurden in einer Zeit gemacht, in der es Corona noch nicht gegeben hat. Ich kann nur anregen, wenn sich alles beruhigt hat, sich diese Regularien noch mal ganz genau anzuschauen und diese doch noch mal zu überarbeiten.“

In Paragraph 2 der Richtlinien zur Spielordnung der DFL heißt es unter Punkt 3 („Absetzung wegen Erkrankung von Spielern“), dass Anträge auf Absetzung abzulehnen sind, wenn einer Mannschaft „mehr als 15 spielberechtigte Lizenzspieler und/oder in der Lizenzmannschaft spielberechtigte Amateure/Vertragsspieler“ zur Verfügung stehen. Davon müssen mindestens neun Lizenzspieler, darunter ein Torwart, sein.

Allerdings gelten auch verletzte Spieler dabei als spielfähig. „Mir als ehemaliger Sportler will es nicht verständlich werden, dass Spieler die langfristig…