Sehen Sie im Video: Erschreckend menschlich – so können Serviceroboter aussehen.

Und sie wurde diese Woche auf der US-Technikmesse CES in Las Vegas vorgestellt. Dank bahnbrechender Fortschritte bei der künstlichen Intelligenz und der Motorik, die menschliche Gesichtsgesten darstellen kann, wirkt der humanoide Roboter Ameca schon recht kommunikativ. Ameca wurde vom britischen Unternehmen Engineered Arts innerhalb von vier Jahren entwickelt. Morgan Roe war daran beteiligt: „Wir schauen uns zuerst an, was ein Mensch tun kann, und wir verwenden diese Animation und arbeiten dann quasi rückwärts: ‚Wie können wir das mechanisch machen? Es geht nicht nur darum, dass es menschlich aussieht. Es geht darum, dass sich der Roboter menschlich bewegt.“ Um die beeindruckende Ähnlichkeit mit einem Menschen zu erreichen, nutzt der Roboter – der allein in seinem Kopf mehr als 17 Motoren verbaut hat – sowohl KI als auch einen menschlichen Bediener, der Amecas Sprache und Mimik fernsteuert. „Es ist ein Hybridsystem. Wir haben KI, aber es gibt auch einen Menschen, der durch den Roboter spricht und zuhört. Dieser Mensch kann überall auf der Welt sein. Aber wir müssen das so machen, als ersten Schritt.“ Und für was wäre Ameca irgendwann mal zu gebrauchen? Laut Roe könnte er als sogenannter Serviceroboter eingesetzt werden, in Hotels, Einkaufszentren oder Flughäfen Abhilfe leisten kann. Für Menschen daheim wäre Ameca hingegen keine große Bereicherung.