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„heute wichtig“
Heute vor einem Jahr stürmten Trump-Fans das Kopilot: Was er gezündelt hat, brennt noch immer

Donald Trump am 6. Januar auf der Kundgebung, kurz bevor er seine berühmt-berüchtigte Rede hält

© Jacquelyn Martin / DPA

„Es ist die Erinnerung an das, was in Wahrheit nie vorbei war: Die Begeisterung für Donald Trump“. Ein Jahr nach dem Sturm aufs Kapitol blickt der USA-Korrespondent Raphael Geiger auf ein zutiefst gespaltenes Land – und sieht die Demokratie in Gefahr.

Am Morgen des 6. Januar 2021 spricht der damalige US-Präsident Donald Trump vor dem Weißen Haus beim sogenannten „Save America March“. Es fallen Sätze wie: „Wir werden zum Kapitol gehen und unsere tapferen Senatoren und Kongressabgeordneten anfeuern, und wir werden wahrscheinlich einigen von ihnen nicht so sehr zujubeln.“ Die Meute ist wütend, feuert ihn an, und Trump stachelt sie noch weiter auf. Er wiederholt immer wieder die Lüge, dass eigentlich er die Wahl gewonnen hätte, nicht Joe Biden, der Kandidat der demokratischen Partei. Direkt danach rennen Hunderte Trump-Fans über die Stufen des Kapitols, dringen in das stolze Gebäude ein, bedrohen das politische und das Sicherheits-Personal und produzieren Bilder, die um die Welt gehen.  

Ein Jahr später zieht der USA-Korrespondent Raphael Geiger ein erschütterndes Fazit: „Wir müssen uns wahrscheinlich leider darauf einstellen, dass die USA bei der nächsten Wahl keine funktionierende Demokratie mehr sein könnten.“

Sturm auf das Kapitol
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