Der Kampf gegen das Coronavirus geht weiter. Die fast schon traditionelle Bund-Länder-Konferenz geht am Freitag in die nächste Runde. Debattiert werden soll unter anderem über eine verkürzte Quarantänepflicht und neue Kontaktbeschränkungen. Ein Überblick.

Am Freitag steht das nächste Treffen zwischen Ministerpräsidenten und Bund an. Unter dem Druck hochschnellender Infektionszahlen wollen Bund und Länder über dringende zusätzliche Maßnahmen entscheiden. Bei der ersten Beratung von Kanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidenten im neuen Jahr stehen an diesem Freitag vor allem Vorkehrungen gegen die ansteckendere Virusvariante Omikron im Mittelpunkt.

Wegen der hochansteckenden Mutante sorgt sich die Politik um die Arbeitsfähigkeit von Schlüsselbereichen in Staat, Verwaltung und Wirtschaft. Ein Überblick über die wahrscheinlich wichtigsten Diskussionspunkte.

Verkürzte Quarantäne

Bereits vor dem Spitzengespräch hat sich eine Verkürzung von Quarantäne-Vorgaben abgezeichnet. Dies könnte laut einer Vorlage des Bundesgesundheitsministeriums vor allem für Infizierte mit der Omikron-Virusvariante und deren Kontaktpersonen sowie für Beschäftige im Gesundheitswesen und anderen Bereichen der sogenannten kritischen Infrastruktur gelten.

In besonders wichtigen Arbeitsfeldern soll für Kontaktpersonen ein Freitesten nach fünf Tagen möglich sein, ebenso für Schulkinder, die Kontaktpersonen von Infizierten sind. Generell sollen Kontaktpersonen von der Quarantäne befreit werden, wenn sie vor weniger als zwei Monaten die zweite Impfung erhalten haben oder über einen Booster-Impfschutz verfügen. Dies gilt bisher bei Omikron-Fällen nicht. Allerdings würden für Menschen mit länger zurückliegenden Impfungen die Regeln damit teilweise schärfer.

Schleswig-Holstein erlaubt bereits ab sofort eine…