Gute Stimmung vor dem Springen
Nach Föhn-Chaos bei Vierschanzentournee – Eisenbichler braucht „neue Unterhosen“

Deutschlands Skisprung-Hoffnung Markus Eisenbichler – hier nach einem Sprung am Neujahrstag – geht entspannt in den heutigen Wettbewerb der Vierschanzentournee

Nach der Absage des Skispringens am Dienstag in Innsbruck geht die Vierschanzentournee heute weiter. Und Markus Eisenbichler fühlt sich sogar besonders gut vorbereitet.

Bei der Vierschanzentournee war der Dienstag ein turbulenter Tag: Erst wurde das Skispringen in Innsbruck mehrmals in den Nachmittag hinein verschoben – und dann wegen Föhn-Sturms komplett gestrichen. Zu gefährlich waren die Windböen auf der Schanze für die Sportler.

Deutschlands Skisprung-Hoffnung Markus Eisenbichler war trotzdem bester Laune. „Ich habe die Hosen voll gehabt bei dem Wind, es ist schon gescheiter so“, meinte er zu der Entscheidung der Verantwortlichen, die Sportler an diesem Tag nicht springen zu lassen. „Jetzt muss ich noch mal nach Hause fahren und neue Unterhosen holen für die nächsten Wettkämpfe in Bischofshofen“, scherzte der 30 Jahre alte Bayer.

Mit der Absage am Dienstag war das dritte Vierschanzentournee-Springen am Bergisel abgesagt und nach Bischofshofen verlegt worden. Dort steigt am heutigen Mittwoch ab 16.30 Uhr das dritte Springen, bevor am Donnerstag ab 17.30 Uhr direkt das große und traditionelle Finale folgt.

Lob für Absage des Skispringens in Innsbruck bei der Vierschanzentournee

Die Entscheidung der Innsbruck-Absage bezeichneten Springer und Verantwortliche unisono als richtig. „Es wäre irgendwann zu dunkel geworden“, merkte Eisenbichler zur Bergisel-Anlage mit dem noch immer fehlenden Flutlicht an. In der Vergangenheit hatten die Deutschen schon häufiger die Tournee in Innsbruck verloren. Das kann diesmal zwar nicht mehr passieren, der Rückstand auf den…