Klimafonds
Verkauf von Emissionsrechten bringt 12,5 Milliarden Euro

Der Verkauf von CO2-Emissionsrechten hat dem Staat im vergangenen Jahr Einnahmen in Höhe von 12,5 Milliarden Euro beschert. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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Seit 2021 wird auch auf Kraftstoffe und Heizgas eine CO2-Abgabe erhoben. Die Einnahmen fließen in den Klimafonds. Im vergangenen Jahr kam dort aus dem Verkauf von Emissionsrechten viel Geld zusammen.

Der Verkauf von Emissionsrechten für das Treibhausgas Kohlendioxid hat dem Staat im vergangenen Jahr Einnahmen in Höhe von 12,5 Milliarden Euro und damit einen Rekord beschert.

Hauptgrund ist der erstmalige Verkauf nationaler Emissionsrechte (CO2-Abgabe), der allein – wie erwartet – für 7,2 Milliarden Euro sorgte. Gleichzeitig verdoppelten sich die Einnahmen aus dem Rechteverkauf im europäischen Emissionshandel von 2,7 im Jahr 2020 auf 5,3 Milliarden Euro, wie das Umweltbundesamt in Berlin berichtete. Dort ist die für den Rechteverkauf zuständige Deutsche Emissionshandelsstelle angesiedelt. Vor dem Hintergrund der Klimawandels soll die Bepreisung von Kohlendioxid Wirtschaft und Verbrauchern einen Anreiz geben, weniger fossile Brennstoffe zu verwenden.

Das Geld fließt in den Energie- und Klimafonds (EKF), aus dem unter anderem Klimaschutzprojekte gefördert werden. Außerdem wurden 2021 über den EKF 4,7 Milliarden Euro zur Absenkung der EEG-Umlage verwendet, mit der die Ökostrom-Produktion gefördert wird. Durch den Zuschuss konnte der Strompreisanstieg in Deutschland etwas gedrosselt werden.

Preise für CO2-Zertifikate steigen

«Die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung leisten einen wichtigen Beitrag für die Umsetzung der Energiewende, finanzieren Klimaschutzprojekte und werden außerdem zur Entlastung der Verbraucher genutzt», sagte der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, laut der…