Föhnsturm im Tirol
Vierschanzentournee: Springen in Innsbruck kurzfristig abgesagt

Die Bergiselschanze in Innsbruck ist bekannt dafür, dass sie recht wundanfällig ist

Enttäuschung der Athleten bei der Vierschanzentournee: Das Springen in Innsbruck wurde erst verschoben und muss nun ganz ausfallen.

Bei der Vierschanzentournee ist das dritte Skispringen wegen starken Windes an der Bergiselschanze in Innsbruck abgesagt worden. Das ursprünglich für diesen Dienstag geplante Springen soll jedoch nachgeholt werden. Dies entschieden die Verantwortlichen des Weltverbandes Fis am frühen Nachmittag, nachdem der Start zuvor mehrere Male verschoben worden war.

Austragungsort Innsbruck bei der Vierschanzentournee für Windanfälligkeit bekannt

Die Schanze in Tirol ist für ihre Windanfälligkeit bekannt. Zuvor war der eigentlich für 13.30 Uhr geplante Start mehrmals auf eine spätere Zeit verlegt worden. Auch der Probedurchgang musste ersatzlos gestrichen werden. Am Montag in der Qualifikation hatte es derweil keine Probleme gegeben.

Es ist in der 70 Jahre langen Geschichte der Tournee erst das zweite Springen, das am geplanten Tag komplett abgesagt wurde. Erstmals war dies am 4. Januar 2008 passiert, als in Innsbruck ebenfalls Föhnsturm herrschte. Damals wurden am 5. und 6. Januar zwei Wettbewerbe in Bischofshofen veranstaltet. Auf der Anlage im Pongau können die Veranstalter durch das vorhandene Flutlicht und wegen weniger Windproblemen flexibler agieren.

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anb
DPA

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