Corona gefährdet den Spielplan
Quarantäne auf den Malediven: Omikron wird zum Problem für die Bundesliga

Hängt in Quarantäne auf den Malediven fest: FC-Bayern-Kapitän Manuel Neuer

© Ina Fassbender / AFP

von Tim Schulze
03.01.2022, 10:10 Uhr

Allein fünf Corona-Fälle beim FC Bayern: In der Bundesliga wächst die Sorge vor dramatischen Personalausfällen. Zahlreiche Klubs melden infizierte Spieler. Die Omikron-Welle hat offenbar die Liga erfasst.

Manuel Neuer hat es vergleichsweise vorteilhaft getroffen. Der Bayern-Keeper weilt derzeit auf den Malediven. Zu seinem Leidwesen ist er positiv auf das Coronavirus getestet worden und befindet sich in häuslicher Isolation. Vorerst sitzt er also fest im Urlaubsparadies im Indischen Ozean. Der Vorteil: Statt auf den grauen deutschen Winter zu blicken, dürfte sich Neuer trotz des unfreiwillig verlängerten Urlaubs am türkisblauen Meer und den weißen Stränden unter Palmen erfreuen. Zudem wird er in dem Luxusresort, in dem er vermutlich abgestiegen ist, gut versorgt sein. 

Es heißt, Neuer prüfe die Möglichkeit, in einem Privatjet in die Heimat zurückzufliegen. Den Trainingsauftakt in München am Montagnachmittag wird er auf jeden Fall verpassen wie auch das Auftaktspiel zum Rückrundenstart gegen Borussia Mönchengladbach am Freitagabend. Selbst wenn er vorzeitig nach München jettet: Freitesten darf er sich nicht, weil er milde Symptome zeigt, wie der Verein mitteilte. Der Nationalkeeper wird die vollen 14 Tage in Quarantäne bleiben. Damit würde er auch für die Partie gegen den 1. FC Köln ausfallen.

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