Energiekosten 2022
Bis zu 96 Prozent Preisanstieg: So teuer bleibt Heizen in Deutschland

Heizen bleibt teuer – bis zu 96 Prozent müssen Verbraucher mehr bezahlen. 

© Jochen Tack/ / Picture Alliance

Die kalten Tage im Dezember haben für eine weitere Verteuerung der Heizkosten gesorgt. Wer das Haus oder die Wohnung mit Gas oder Öl heizt, musste bis zum Jahresende tiefer in die Tasche greifen. Auch im neuen Jahr sieht das nicht besser aus. 

Der Winter 2021 überraschte mit knackig kalten Tagen in der Vorweihnachtszeit – und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, zu dem die Energiepreise eh schon deutlich erhöht sind. Wie das Preisportal „Check24“ ermittelte, war das Plus des Heizbedarfs von September bis Dezember 2021 im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent gestiegen.

Die Kosten allerdings fallen deutlich höher aus: Wer mit Gas heizt, musste für den genannten Zeitraum rund 24 Prozent mehr zahlen. „Ein Musterhaushalt, der sein Reihenhaus in der Grundversorgung mit Gas heizt, zahlt in der aktuellen Heizperiode bisher 672 Euro. In der Vorjahresperiode wurden 544 Euro fällig“, heißt es dazu von „Check24“. Günstiger wird es, wenn Verbraucher einen Vertrag mit Preisgarantie haben. 

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Bei der Wärmepumpe gibt es drei Energiequellen, die unterschieden werden: Erdwärme, Luftwärme und Wasserwärme. Durch einen Elektroantrieb ziehen die Pumpen Energie aus der Umwelt, meist aus der Außenluft. Allerdings: „Besonders effizient arbeiten Wärmepumpen, die als Energiequellen nicht die Außen­luft, sondern das Erdreich oder das Grund­wasser anzapfen. Diese Geo­thermie ist im kalten Winter deutlich ergiebiger“, urteilen die Experten der „Stiftung Warentest“. Für die Installation ist kein Schornstein nötig, das…